Die Sektion Kanu feierte 2012 ihr 50-jähriges Bestehen.Durch die Aufbauleitung des Pumpspeicherwerkes wurde 1962 die ehemalige Fischbrutanstalt in der Lothramühle erworben. Nachdem kurzzeitig die FDJ des Betriebes darüber verfügte, übernahmen dann die Kanuten die Nutzung des Gebäudes und das Gelände für ihre sportlichen Aktivitäten. Zu Beginn gehörte die Sektion Kanutouristik zur Betriebssportgemeinschaft Turbine Bleiloch, um dann bei Gründung der BSG Turbine Hohenwarte eine Stütze auch für die Sektionen Kegeln und Leichtathletik zu sein. In den ersten Jahren zeigten alle Mitgliedern sehr viel Einsatz und Fleiß und aus der Fischaufzucht wurde eine Bootsunterkunft für 20 Faltboote geschaffen. Die wenigen bereits vorhandenen Boote lagerten bis dahin in der Sperrmauer Hohenwarte.

Im Bootshaus sind Zwischenwände eingezogen worden, eine Küche sowie ein Aufenthaltsraum eingerichtet. Auch der Vorplatz wurde durch Abtragen von Erde und durch Anpflanzungen von Hecken gestaltet. 2 Bungalows, die von von Bleiloch kamen, sind aufgestellt und eingerichtet wurden. Die Quelle zur Trinkwasserversorgung wurde gefasst. Weiterhin wurde der Boden zur Hälfte als Übernachtungsmöglichkeit, die andere Hälfte als Werkzeugboden ausgebaut.

In den folgenden Jahren bis heute wurden umfangreiche Instandhaltungsarbeiten und Neuanschaffungen an dem Gelände des Bootshauses Lothramühle durchgeführt. So kam es zum Beispiel zu Umbauarbeiten und Instandhaltung Bootshaus:

  • Ausbau der Bootsliegeplätze auf 28
  • zweimalige Neueindeckung des Daches
  • Einbau eines Fußbodens in den Aufenthaltsraum
  • Verkleidung des Bodens
  • Fliesen der Küche
  • schrittweise Erneuerung der Elektroanlage
  • Erneuerung der Terrasse
  • Anschluss an die Wasserversorgung der Gaststätte Lothramühle
  • Bau eines Geräteschuppens
  • Grundinstandsetzung des Aufenthaltsraumes mit neuen Fußboden und Elektroanlage
  • Kauf und Aufstellen des Sanitärcontainers und Bau einer Sammelgrube
  • Aufstellen eines Containers zur Unterbringung von Booten
  • ein Bootsanhänger wurde angeschafft

Die Sektion Kanu konnte 1982 auf 8 sektionseigene Faltboote und 8 Zelten verweisen. Die Faltboote wurden Anfang der 1990er Jahre an Interessenten aus der Sektion verkauft, die Zelte sind verschlissen. Ab 1990 kaufte die Sektion bis heute 17 Kajaks, die für die sportliche Betätigung und zum Kanuwandern rege genutzt werden.

Die zwei Bungalows wurden im Rahmen der Verpachtung des Hanges ab 1990 an Interessenten durch das PSW Hohenwarte verpachtet. Im Jahre 2001 wurde die Sektion Kanu Eigentümer des Bootshauses und des dazugehörigen Geländes einschließlich der Pachtgrundstücke.

In der Sektion Kanu des SV Turbine Hohenwarte sind 70 Sportfreunde organisiert. Seit Bestehen der Sektion wurden ca. 168000 km auf den Flüssen und Seen Europas mit dem Kanu gepaddelt.

Die Sektion Kanu unternahm seit ihrer Gründung mehrere organisierte Sektionsfahrten. Bis 1989 wurden Vereinsfahrten in Ungarn, CSSR und Polen durchgeführt. Ab 1990 erweiterte sich das Betätigungsfeld auf Touren in Italien, Holland, Frankreich, Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Litauen, Lettland und England.

   

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